Wut im Bauch…

wenn Investoren uns erzählen, dass Globalisierung ist die Lösung des Problems, dass Menschen sterben und dabei sind nur Männer zu sehen die hier agitieren wie die Tiere, ohne Rücksicht auf Verluste, Verluste tun nur weh, wenn es die Zahlen sind, ob nun Menschen drauf gehen interessiert die Avande Garde nicht, realitätsfern ist wohl der richtige Begriff für dieses kapitalistische Gift, denn fern sind die Herrn vom Hunger der Welt, von Krankheit und Obdachlosigkeit die so viele quält, und es missfällt mir, diese Verlogenheit der Ideologie auf Eigentum und Reichtum…

Was will…

ich werden? Bauingenieurin, Künstlerin, Rapperin, Profikämpferin oder vielleicht doch einfach Schauspielerin. Schauspiel macht mich glücklich…tut die Malerei doch auch. Kampf macht mich stark und selbstbewusst. Politik macht mich grimmig, dafür kämpf ich auf hohem geistigen Niveau das macht mich stimmig. Es gibt zu viel auf dieser Welt, zu viele Interessen kosten Geld, denn wohin ich gehe weiß ich nie und alles vereinen lässts sichs nie. Zwischen all diesen Fragen steckt viel Hoffnung, aber auch viel wehmut aufgrund der Tatsache, dass ich mich mehr anstrengen muss als ein Mann um einen guten gleich hoch bezahlten Job als Bauingenieurin zu bekommen. Oder der Tatsache, dass mein Erscheinungsbild nicht dem „gewünschten Maßen“ entspricht und ich auch keinen Wert darauf lege von Männern als „geile Sau“ wahrgenommen zu werden….de facto mindert das meinen Marktwert enorm und stellt mich aufs Abstellgleis.

Was will das Patriachat? Kostenlose Arbeit auf Kosten der Frauen, endent in Selbstverrat vollkommene Überforderung. Eine Frau die ich kenne hat mir gesagt: „Ein viertel weniger bezahlt zu bekommen, heißt auch ein viertel weniger Mensch zu sein, denn der Wert des Menschen im neoliberalen Diskurs ist ein monetärer.“ Was heiß das nun? Wir finden neben dieser Tatsache auch andere Realitäten vor, die uns Frauen ständig schwächen, weil wir dazu gezwungen werden uns dauernd mit alltäglichen Sexismus auseinander zu setzen, uns zu wehren gegen Klischees, Stereotype, die Vorstellung der Männer sexuell verfügbar zu sein (Lesben bekommen das durch Sprüche wie „Du hast nur noch nie den ‚Richtigen‘ gehabt. Oder: „Du musst mal ordentlich durch gef**** werden.“, enorm zu spüren).

Leider sind sich nur sehr wenig  Frauen der patriachalen Strukturen in ihrem völligen Ausmaß bewusst und versuchen diese zu beheben und nicht für Gleichberechtigung, sondern für eine Befreiung einzutreten und hiermit lande ich wieder im ersten Absatz. Was bringt es mir schon (?) gleichberechtigt zu sein, wenn ich dafür einem bestimmten Bild entsprechen muss? Ist das Gleichberechtigung? Das ist keine aus der Luft gegriffene Behauptung –> siehe z.B. Hollywood, Bollywood und andere Entertainmentwelten… Egal wo auf dieser Welt von einer Befreiung der Frau sind wir noch lange entfernt. Nach wie vor wird mehrheitlich die Hausarbeit, Kinererziehung usw., d.h. auch unbezahlte Arbeit von Frauen durchgeführt. Leider ist die Loyalität der Frauen gegenüber den Kindern und das Pflichtgefühl ihnen gegenüber zu groß und stark um diese Arbeiten zu verweigern und die Männer dementsprechend unter zugzwang zu stellen. Verschärft wird das Problem dann auch noch, wenn ein gewaltätiger Vater, Sohn, Onkel, Mann etc. im Spiel ist. Für mich ist aber Befreiung nicht nur eine Befreiung aus der Kernfamilienstruktur und der unbezahlten Arbeit, sondern sie heißt auch ich kann tun und machen was ich will und mich kleiden wie ich will ohne mir blöde Kommentare anhören zu müssen.

Ich stecke voller Hoffnung, dass sich die Möglichkeit ergibt einmal in einer Gemeinschaft zu leben und dort eigenständige Strukturen für die Versorgung vorzufinden, wo alle genügend Zeit haben auch Dinge zu tun die einem am Herzen liegen und sich selbst zu verwirklichen. Das wünsche ich mir für alle gleichermaßen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft………..

Traurig macht mich allerdings, dass dieser Text so endlos scheint, weil Frauen seit Jahrhunderten um Freiheit kämpfen und es nur sehr träge vorangeht. Noch trauriger macht mich aber, dass so viele Männer nicht den Mut haben auf dieser Welt um ein Viertel mehr Platz zu machen.

M.

Armut ist weiblich!!!

Wenn Armut weiblich ist und Reichtum männlich ist es an der Zeit dieses Verhältnis zu beenden. Alle Frauen zu entblenden, dass sie erfolgreich sein werden, sind sie selbst bei Erfolg gezwungen an sexuelle Gebärden. Ich will mich verwehren gegen die Bedienung der Klischees, die mich in ein Korsette zwängen in eine Ecke drängen und mir sagen wie ich zu sein hab‘, was ich zum Schein trag. Willst du als Frau erfolgreich sein, dann kannst du das auch, musst nur einem Bild entsprechen wie’s der Mainstream dir vorlebt und tust du das nicht, dann werden sie dich brechen.

Gemeinsame Gesinnung

Schon lange gehe ich auf keine Plena mehr…..schon sehr sehr langeee muaaahh…..gähn

Zu oft das gleiche Drama, zu häufig bin ich der Ineffizienz begegnet. Diskussionen die zu nichts führen, weil ein Häufchen des etwas größeren Häufchens ihre privaten Problemchen löst. Die einen sind davon genervt, andere wollen schlichten, die dritten zu denen ich zähle kommen nicht mehr, weil es sie nervt.

So oft scheint alles auseinader zu brechen, weil keine mehr mit der anderen kann. Doch trotzdem treffen sich Frauen um sich etwas aufzubauen. Das liegt wohl an der gleichen Gesinnung an dem gemeinsamen GRÖßEREN ZIEL!!!!!!! Leider wird dieses Ziel nie erreicht werden, weil die persönlichen Probleme und zwischenmenschlichen Konflikte noch viel viel GRÖßER sind, als das GEMEINSAME ZIEL.

Schade, ich hatte mich schon auf eine Revolution der Frauen gefreut…

8. März Internationaler Frauentag

Gedächtnisprotokoll, FrauenLesbenMädchen-Demo 8.März 201o, Wien

Jährlich findet am internationalen Frauen auch in Wien eine Demonstration statt. Die Demo sollte wie geplant vom Museumsquartier Marcus Omofuma Denkmal über die Mariahilferstraßen, einige Seitengassen querend, dem Gürtel entlang am Urban-Loritz-Platz enden. Bereits bei der Kundgebung um 17 Uhr wurde die Hälfte der Route, trotz der Anwesenheit von 500 Frauen lt. diestandard.at (im speziellen der Weg über den Gürtel am U.-Loritz-Platz) untersagt. Die Redebeiträge der Kundgebung waren sehr gut und durch unterschiedliche Organisationen, Vereine und den autonomen Frauen geprägt.

Der Demonstrationszug setzte sich um ca. 18:30 Uhr in Bewegung, entlang der Mariahilferstraße. Nachdem die ursprüngliche Route nicht begangen werden durfte, wurde die Demo über die Stumpergasse in Richtung Liniengasse geleitet. Dort wurde sie offiziell beendet, trotzdem blieben fast alle Frauen vor Ort. Die Demonstrantinnen bahnten sich nach Beendigung der Demo trotzdem ihren Weg, wurden aber von der Polizei immer wieder aufgehalten bis sie schließlich zum kurzzeitigen Stillstand kam, da die Demonstrantinnen inkl. der Busse eingekesselt waren und nicht wenden konnten. Nach mehrmaliger Aufforderung einer Demonstrantin die Demo doch weiterziehen zu lassen, weil wir den 8. März feiern wollen und es eine Frechheit ist, dass die Polizei ausgerechnet am internationalen Frauentag so agiert. Nach genannter Aufforderung kooperierte der Einsatzleiter mit den Frauen und die Demonstrantinnen zogen Richtung Kaiserstraße, wobei es noch einmal einen Versuch seitens der Frauen gab sich einen direkten Weg Richtung Gürtel zu bahnen. Dieser Versuch scheiterte und die Demonstration wurde für etwa eine halbe Std. in zwei Teile zerrissen. Die PolizistInnen nahmen die Versuche der Frauen Blockaden zu durchbrechen und sich ihren eigenen Weg zu bahnen nicht ernst. Demonstrantinnen wurden immer wieder mit Aussagen der Polizei wie „Mädels, ge‘ lassts es doch bleiben“ konfrontiert. Die Form der Repression aufgrund der nicht vollkommen genehmigten Route, sowie die zuletzt genannte Aussage spiegeln die patriarchalen Verhältnisse unserer und der internationalen Gesellschaft wieder.

Letztendlich gelangte die Demo zum Urban-Loritz-Platz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung an Frauen

06.02.
Das ist ein interessanter Link zum Standardartikel über weibliche Genitalverstümmelung.

http://diestandard.at/1263706863765/150-Millionen-Frauen-weltweit-genital-verstuemmelt

Text..

Ich rap zum entspannen, um den Stress zu vergessen, um mich mit der Zeit zu messen, wie lang ich brauch das hier zu texten…

Nichts im Leben ist statisch, also komm her und frag mich, was ich davon halte, dass nennen wir geballte Partizipation, ich geh auf Konfrontation, mit den Schwätzern der Nation, hierachin sind patriarchal, Gleichberechtigung ist für sie fatal,

Ich rap nicht über andre Rapper, gibt es doch zu viele Deppen, die nur über Pussys rappen, Sexismus für sich selbst sehr schätzen, Feministinnen als Mannweib hetzen, ich wünsch euch schönen Tag zum Verecken…

Arbeit…

Mein Leben ist Arbeit, werd durch Arbeit gelebt, arbeit lebt mich, ich versteh’s nicht, wo sind meine Grenzen, um mich abzugrenzen, kreativ zu denken, die Bilder aufzuzeichnen, die meine Seele zeichnen, was ich meine ist der Wahnsinn der neoliberalen Zeiten, Zeit?, hab nicht mal Zeit meinem Baby einen Kuss zu geben, ihr liebe zu geben, muss gleich wieder gehen um zur Arbeit zu gehen oder Arbeiten zu schreiben über viele Zeilen, diese Zeilen scheinen wie Meilen, komm endlich zu Ruh um schlafen zu gehen, wache auf um wieder in die Arbeit zu gehen…

HUNGER

Habe Hunger, Hunger auf Gerechtigkeit, die Antifa niedergeknüppelt, niedergeprügelt, hat es gewagt gegen WKR zu demonstrieren, gegen den Bullenkessel zu rebellieren, was soll das, Machtdemonstration, rechte Konotation, Wasserwerfer als Angstmache, das ich nicht lache, doch bin ich wütend, sperrt ihr Menschen ein, wir sind unbewaffnet und wollen Frieden, doch wie gesagt, this is what democracy looks like, ich pfeiff auf euren Schutz, ihr verbreitet Schmutz, schützt Faschisten, doch die Linke soll sich verpissen,

Sehr geehrter Herr Präsident, Bundeskanzler und CO, ist es nicht wahr, dass wir in nem Land leben, in dem das Beben Hitlers herrschte, die Gaskabinen die Heimat der Juden waren, die darin qualvoll starben, wir sind bis heute traumatisiert, doch kann ichs nicht kapieren, wieso seit 57 Jahren ein rechter Ball existiert, der Rassismus, Faschismus, Sexismus, Homophobie zelebriert? Beantworten sie mir diese Frage, aber warten sie noch, da kommt noch,

Wieso geht die Polzizei so hart vor, waren mehr Bullen als Demonstraten, das gabs nie zuvor, wollten sie uns bloß stressen, uns hetzen, uns als Gewalttäter demonstrieren, wir, die für Menschlichkeit demonstrieren, oder war es die stille Rache für die UniBesetzung? Alles was ihr uns zeigt, ist Begrenzung, wo ist das Recht auf Freiheit, Leben zu können ohne Grenzen im eingenen Land, Herr Präsident, Herr Bundeskanzler, beantworten sie mir meine Fragen!!!!!!!

Mir wird schlecht, krieg die Kretze, bei dieser homophoben Hetze, Hetze gegen Menschenrechtsgesetze,… Uganda und Moskau, braun gefärbt, bis zum Verderb, verseucht mit rechtsradikalen Politikerfritzen, Klerikalfaschisten, ich spitz die Lippen, aber nicht um dich zu küssen, sondern um dich zu dissen, hast du nur gelernt zu hassen? oder auch Menschen leben zu lassen, die nicht so sind wie du, nicht denken wie du, nicht leben wie du, was stört dich an Schwulen und Lesben, BIs und TransGs? Sie haben gelernt zu lieben  und ihr Leben zu gestalten, sich selbst zu verwalten und zu kämpfen gegen die trans-homophobe Regierungsgewalt…

Österreich ist das Reich, in dem TransGs ihrer Indentität entbehren und ihr erst Herr werden, wenn sie sich operieren lassen, ich kann es nicht fassen, diese Geschlechtbezogenheit, in nem Land der „Rechtschaffenheit“…

Rechtspopulismus ist heute modern, niemand kann sichs mehr vorstellen den HC Strache zu entbehren, ich hätt ihn vielleicht sogar gern, wär er kein Möchtegern und linksradikal, anstatt „glatt wie anal“ (Chaoze One)…

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